„Herr des Himmels!“
Mit Karl war garnichts anzufangen. Er benahm sich störrisch und lärmend wie ein Ferkel, das nicht will, was es soll. Dabei schien der dicke Knabe schwerer und plumper zu sein, als man es sich hätte von ihm vorstellen können.
Mama mußte ihn unten an der Hausthür lehnen lassen.
Zwei Stufen auf einmal nehmend, stürzte sie hinauf, um Marie zu holen.
„Daß nur derweilen niemand kommt!“
Dann versuchten sie es mit vereinten Kräften.
„Na, Alte,“ brummte Karl, als Mama ihn unter den Arm zu packen versuchte, „vorsichtig, vorsichtig!“
Marie wagte es gar nicht, ihn anzufassen. Sie hatte einen grenzenlosen Ekel vor ihm. Sie weinte.
„So nimm ihn doch,“ sagte Mama.
„Hennenhirn!“ brummte der dicke Knabe, ganz wie der Vater, nur war diese junge Prophetenstimmen noch rund und etwas schleimig — hatte keine Ecken und Auswüchse.