Sie hatte sich im stillen immer gedacht: ‚Was sollen diese beiden Kinder mit ihrer großen Schönheit? Dummheiten — Dinge werden geschehen.

Für arme Mädchen ist es viel besser, wenn sie nicht sind schön.‘

Sie hatte über Freys Glückswechsel auch zu Henry Mengersen gesprochen, der ihr wenige Tage darauf mitteilte, daß er eins dieser Mädchen zu heiraten beabsichtige.

Mrs. Wendland war nicht ohne Erstaunen.

„Sehr einfach,“ sagte Mengersen, „ich habe mir alles überlegt: Meine künftige Frau muß wohlhabend sein, jung, schön, anspruchslos. Diese Dinge trifft man selten beisammen. Hier ist dies der Fall. Bitte, dich zu überzeugen.“

„Ich halte Isolde durchaus nicht für anspruchslos, lieber Henry,“ sagte Mistreß Wendland. „Isolde ist ein Rassegeschöpf, die sind an und für sich ……“

„Die andere aber halte ich für vollkommen anspruchslos,“ unterbrach Henry Mengersen. „Die ist ganz, was ich suche.“

„Die andre?“ fragte Mrs. Wendland verwundert.

„Und weshalb nicht?“ meinte er scharf und dachte: ‚Hat Isolde geplaudert?‘

Mrs. Wendland blickte gedankenvoll vor sich hin.