Was waren ihr in diesen Jahren Helwig und Lu Geber geworden.
O, ihr lieben, wahren, einfachen Menschen! dachte sie.
Und wie würde Lu sich freuen, wie würde es ihr warm ans Herz greifen, wenn sie die schönen, stillen Züge ihres Mannes und seine Seele im Buddhahaupte wiedererkennen würde?
Was alles hatte Isolde ihm zu danken! was für schöne, tiefe Stunden hatten sie zu dreien miteinander erlebt!
‚O, ihr weltentrückten Menschen!‘ dachte Isolde, ‚in eurem schönen, stillen Heim — auf eurer Insel der Seligen — mitten in der schmutzigen Welt!‘
Wie liebte sie diese beiden! Bei ihnen hatte sie menschenwürdig fühlen und denken gelernt.
Was mit ihnen zusammenhing, war so zweifelsohne!
Daß es etwas so Wahres gab, wie diese Leute!
Wie freute sie sich, beide in ihr Atelier zu führen und zu sagen: „Das danke ich euch! Dir danke ich es, du weiser, guter, abgeklärter Mann, der du so anders bist als andre, von niemandem draußen in der Welt verstanden, du stiller Großer du!“
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