Und sie lief einen stillen Wiesenweg entlang, lief und lief.

Das Herz schlug ihr, die Pulse klopften und ihre Seele lief auch durch ungemessne Räume — körperlos.

Also dem Tod lief sie zu?

Ja, und mit ausgebreiteten Armen.

Nein, sie kroch ihm nicht entgegen.

Gottlob! Das fühlt sie mit Jubel, sie kroch nicht!

Dann hatte sie doch etwas im Leben erreicht. Dann war sie doch etwas.

Und da war es wieder das wunderbare Gefühl. Sie empfand sich wieder als der Begriff des ewig bedrückten Weibes, des geistberaubten Weibes, der Sklavin aller Völker.

Und da brach ein Jubel in ihr auf.

„Und habt ihr eine Welt auf mich geworfen — ich breche durch! Und habt ihr mich verschüttet mit Schutt von Jahrtausenden — ich breche durch!“