Das war die Begrüßung, die Doktor Frey fürs erste seiner Frau zu Teil werden ließ, als diese die Thür geöffnet hatte.

„Da bist du ja“, sagte Mama. „Weshalb hast du denn aber nicht geschrieben?“

„Daß i net lach! Liebesbriefe etwa? He Alte?“

Ohne seine Antwort zu beachten, sagte sie: „Du hättest dann auf den schwarzen Kaffee nicht zu warten brauchen.“

„Sput dich halt.“

Sie nahm ihm das Köfferchen ab und trug es ihm nach.

„Geh in dein Zimmer, Heinrich!“ — Da war sie schon dabei, die Küchenlampe anzuzünden.

„Natürlich,“ rief Doktor Frey und rumorte mit aller Gewalt an der Thür, „den Schlüssel verschleppt!“

„Bst!“ machte Mama. „Du weckst sie ja! Hier ist der Schlüssel,“ flüsterte sie, reckte sich und langte auf den Schrank, der neben der Arbeitsstubenthür stand. „Hier.“

Doktor Frey hielt die Lampe, aber hielt sie bedenklich schief.