Doktor Frey seufzte tief auf und rieb sich die Nase.

„So kommt einer nach Hause!“

Mama maß ihn wieder mit demselben sachkundigen Blick.

Frau Doktor Frey hatte sich angewöhnt, auf das, was ihr Mann zwischen zwei und drei und vier Uhr nachts aussprach, nicht besonders zu achten.

Sie goß jetzt den Kaffee über. Es duftete anregend und appetitlich.

„So komm, trink jetzt,“ sagte sie, stellte Kännchen, Tasse und Zuckerdose auf ein Tablette und ging ihrem Gatten damit voraus.

Ihre Handlungsweise war die einer Person, die ihrer Natur und der Erfahrung nach durchaus so handeln muß, wie sie handelt.

Es gab da keinen Ausweg mehr. Aber Doktor Frey mochte heute außerordentlich aufgebracht und unangenehm berührt sein.

Er schlug die Küchenthür Mama vor der Nase zu, daß es durchs Haus dröhnte.

Sie beachtete es nicht, öffnete, als wäre nichts geschehen, die Thüre wieder, trat gleich hinter ihm drein ins Arbeitszimmer und goß ihm den Kaffee ein.