„Ich denk’ schon.“
„Natürlich! Weibsen! Kleider! Dazu ist immer Geld da. Und mir wird vorgejammert. Zu nix ist Geld da, zu rein gar nichts; nirgends schaut was ’raus — aber Kleider!“ Er machte sich von seiner Stütze los und ging leicht schwankend durch die Stube nach dem Schlafzimmer.
Mama war mit ein paar Schritten voraus und öffnete ihm hilfreich die Thür.
*
Die Mädchen suchten ihre Stube wieder auf.
Als Marie über die Schwelle trat, schrie sie laut auf.
Der erste Strahl der Morgensonne lag dem Schädel auf der Stirn. Die leuchtete hell auf. Es war, als erhellte es das ganze Zimmer.
„Ide, der Schädel lebt!“
„Ja, er lebt!“ jubelte Isolde auf und bedeckte ihre Schwester mit heißen, leidenschaftlichen Küssen.
Marie war so erregt von allem, so überwacht, daß sie in Thränen ausbrach.