Henry Mengersen warf seine Cigarette fort und drehte sich eine neue. Es lag eine so köstliche Stimmung in der Luft. Ein feuchtwarmer Wind wehte vom See. Man war wie eingehüllt in solche Luft. Es dachte sich so leicht und angenehm in dieser Atmosphäre, so kühl objektiv.
Isolde war inzwischen langsam dem Walde zugegangen.
„Weißt du, mein Schatz, weshalb nicht? Wenn ich ein weniger vorsichtiger Mann wäre — aber deine Basen, Väter, Onkels und Mütter — nee — weißt du!“ und Arthur Wendland trat auf die Terrasse. Ein fabelhaftes Männchen. Gegen ihn schien Mengersen fast philiströs in seiner ganzen Erscheinung. Da war Rasse bis in das Taschentuch, übertriebene Rasse.
‚Mein Mann und ich waren eine gute Mischung,‘ hatte Mistreß Wendland gesagt.
„Was Mama für eine sonderbare Frau ist!“ Arthur warf sich in einen der indischen Lehnsessel. „Ich soll offen zu ihr sein, sie will ein wenig „Mama“ spielen. Wozu man nicht alles herhalten muß! Ich bin Mama übrigens dankbar; in allem, was sie thut, ist sie chick. Ich hatte mir das früher als höchst ennuyant vorgestellt, Mamas Eingriffe in das Leben eines jungen Mannes. Mama ist Gottlob aber eine Dame von Welt, man kann mit ihr reden!“
„Ja, Sie werden von Ihrer Mutter nicht geniert, junger Mann,“ sagte Mengersen.
„Wir sahen die kleine Person, die Isolde da unten gehen, Mama und ich. Mama sagt: Sie ist first class. Ich sagte: für ein ‚Nein‘ ruiniert man sich mit hundert ‚Ja‘.“
Nach diesem Ausspruch dehnte sich der kleine Arthur Wendland in seinem Stuhl. „Man sollte etwas Boot fahren,“ sagte er, erhob sich und schickte sich an zu gehen. „Würden Sie geneigt dazu sein, Henry?“
„Augenblicklich nicht, ich fühle mich hier sehr angenehm.“
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