Etwas später hatte Henry Mengersen ein Gespräch mit Mrs. Wendland.
„Nun, Henry, wie gefällt Ihnen mein einziger Sohn? — eine nette Karikatur? Vor der Hand Snob. Aber er wird mir einmal danken, daß ich ihn habe par force über die schlimmsten Jahre gebracht. Sie sind ein sehr kluger Mann, aber die Klugheit von einer Frau, wissen Sie, das ist etwas ganz anderes. Ich habe ihn jetzt hier, weil er sich soll in Isold verlieben. Sie ist ein sehr herbes Mädchen und es ist jetzt Zeit, daß er eine unglückliche Liebe bekommt. Heiraten, mon Dieu, so einen Unsinn wird er in Ewigkeit nicht denken — und Isold wird ebenso wenig einen andern Unsinn denken.
„A la bonheur!“ sagte Henry Mengersen. „O, liebe Mistreß Wendland.“
‚Sonderbar, Frauen kennen einander nie‘, denkt er, ‚haben nicht das geringste Urteil, wenn es sich um eine ihres Geschlechts handelt‘.
„Also Fräulein Isolde ist so außerordentlich herb?“ fragt er belustigt.
„Und rein, wie eine junge Quelle,“ sagt Mrs. Wendland.
„Wir können über das alles reden; Sie werden sich in Isolde nicht verlieben. Sie ist arm, Sie wissen und aus einem anständigen Haus. Sie werden Sie so wenig heiraten, wie ich den Baron.
Was soll ich mit dem fremden Mann in mein Haus?
Und so ist mit Isolde, was sollen Sie mit das kleine Mädchen? Sie wär auf alle Fälle schade vor Sie.