»Mein Bester,« erwidert jener, »das ist allerdings eine.«
Und so bleibt es und bliebe ein ewiger Kanon, wenn der Klügere nicht nachgäbe.
Und es geschehen noch ganz andere Dinge.
Davon soll ein Künstler sich das Leben schwer machen lassen? soll nach dem würdigen Schelten oder Loben seinem Marabu, den die Kritik zur Gans umzaubert, künftighin kürzere Beine machen, soll betroffen und zerknirscht sein und sich bessern?
Gottlob, daß man nicht so oft zerknirscht, so oft reuevoll, so oft überzeugt ist, wie weise Ratgeber, getreue Freunde, kluge Kritiker es wohl wünschen möchten!
Nun, da ich einige Worte über die weisen bösen Kritiker und Krittler verraten habe, sieht es aus, als wäre mir sehr übel mitgespielt worden; denn an nichts glaubt man so gern und so fest als an das Schlimme, das einer von sich selbst spricht. Im ganzen ist es mir aber unverdientermaßen gut ergangen. Das Beste, was ein Sterblicher von sich sagen kann, denn mit dem »Verdientermaßen« sieht es gewöhnlich windig aus; aber unverdient gut ergangen ist ein grenzenloser Spielraum für alles Wünschenswerte.
Welche Freundlichkeit hab' ich erfahren! Wie hat Verständnis oft wohlgethan! Welche liebenswürdigen Menschen hab' ich kennen gelernt!
Jetzt, da ich über meine eigene Person und das Leben dieser Person etwas sehr unnötigerweise berichten will, ist es mir, als säße ich in einem bequemen Wagen und führe leicht und behaglich dieselbe Strecke, die ich einst mühsam und beschwerlich zurücklegte.
Aus diesem bequemen Wagen grüße ich sie alle, die mir mit warmem Herzen wohlgethan, die es der Mühe wert hielten zu sagen: Sei unsres Mitgefühls sicher, wir halten zu dir! Wir haben dich verstanden.