Und so blieb es.
Tags darauf war große Nachfeier für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Zug bei der Oberhofmeisterin.
Da gingen die Ratsmädel hin in gelbroten Kleidern aus indischer Seide, die sie von Röses künftiger Schwiegermutter bekommen hatten. Dazu trugen sie goldene Gürtel und gelbrosa Rosenkränze auf dem geflochtenen Haar.
Die schmiegsame Seide floß an den schönen Gestalten köstlich herab. Die Waben half ihren beiden Schwestern beim Anziehen.
Schweren Herzens sagte sie: »Nun seid ihr noch schöner als gestern.«
Und das waren sie auch.
Es war der Ehrentag ihrer Schönheit. Sie schienen selbst ganz feierlich gestimmt, wie die eine die andre so ansah.
Budang, Franz Horny und Ernst von Schiller, die den Zug nicht mitgemacht hatten, kamen, um sich die Kameradinnen anzuschauen. Die Lichter unter dem grünen Seidenschirm waren angesteckt, und die beiden Mädchen gingen im Zimmer umher in ihrer unschuldigen Herrlichkeit.
Die Kameraden verhielten sich einsilbig.