Röse, die am Arme Budangs ging, sagte, indem sie sich fester an ihn hing: „Morgen wird Sommer doch auch, wie damals der andere, auf einer Kuhhaut nach dem Galgen geschleift?“

„Ja,“ sagte Budang.

„Ach, Budang,“ fuhr Röse nach einer Weile fort, „ich will wirklich immer recht gut sein!“

„Ja, das denke ich,“ sagte Budang lächelnd; „aber Du bist müde,“ fügte er hinzu, „Du hängst Dich ja ganz schwer an meinen Arm. Paß auf, ich will Dir noch etwas sagen.“

„Na,“ fragte Röse.

„Die Schillers-Mädchen und Ernst, Ihr, Horny und ich, wir sind miteinander zu Sperbers aufs Gut eingeladen. Wir wollen es jetzt noch auf dem Weg bereden.“

„So?“ sagte Röse, „das ist vom alten Sperber vernünftig, daß er endlich sich entschlossen hat.“

„Was hast Du denn zu versäumen?“ fragte Budang.

„Ich, daß ich nicht wüßte! Ich kann nur solch ein Zaudern nicht leiden. Vor vier Wochen läßt er es bei uns durch die Butterfrau sagen, und nichts wird dann wieder von ihm gehört.“

„Ernst,“ rief Budang, „wartet einmal.“ Ernst, Marie und Horny gingen vorauf und blieben auf Budangs Ruf stehen.