„Holla, Kameraden, ich bringe euch gute Kunde. Wir werden das verwünschte Flandern verlassen, und wahrscheinlich sehen wir schon morgen unser schönes Frankreich wieder.“
Die Söldner staunten über seine Worte und blickten den Boten verwundert an.
„Ja,“ fuhr der fort, „morgen geht es mit der schönen Edeldame fort, die uns heut nacht so zur Unzeit besucht hat.“
„Ist das wahr, was Ihr da sagt?“ fragte Leroux.
„Natürlich ist es wahr, unser Herr de Saint-Pol hat mich geschickt, Euch davon zu benachrichtigen.“
„Ich glaube Euch, denn Ihr seid immer ein Unglücksbote,“ rief Leroux.
„Aber warum erbittert Euch diese Nachricht? Kehrt Ihr nicht gern nach Frankreich zurück?“
„Durchaus nicht, wir genießen hier die Früchte des Sieges, und ich habe keine Lust, sie sobald im Stiche zu lassen.“
„O, dann erschreckt nicht so sehr, wir kommen in wenigen Tagen wieder zurück. Wir müssen Herrn de Saint-Pol nur bis Rijssel begleiten.“
Als Leroux eben antworten wollte, öffnete sich die Tür und ein Vlaeme trat ein. Er betrachtete die Franzosen mit kühnem Stolz, setzte sich allein an einen Tisch und rief: