„Wirt! einen Krug Bier und rasch, denn ich bin eilig.“
„Sogleich, Meister Breydel,“ war die Antwort.
„Das ist ein schöner Vlaeme,“ flüsterte ein Söldner Leroux in das Ohr. „Er ist zwar nicht so groß wie Ihr; aber welch kräftiger Körper und was für eine Stimme; das ist kein Bauer!“
„Wahrlich,“ antwortete Leroux, „es ist ein prächtiger Kerl. Er hat Augen wie ein Löwe. Ich würde mich gern mit ihm anfreunden.“
„Wirt,“ rief Jan Breydel und stand auf, „wo bleibt Ihr, die Kehle brennt mir fürchterlich.“
„Sagt, Vlaeme,“ begann Leroux, „könnt Ihr Französisch?“
„Mehr, als mir lieb ist,“ antwortete Breydel in derselben Sprache.
„Schön. Ich sehe, Ihr seid ungeduldig und habt Durst. Hier biete ich Euch meine Kanne an. Trinkt, und wohl bekomm's!“
Breydel nahm die Kanne mit einem Zeichen des Dankes aus der Hand des Söldners und sprach, indem er sie zum Munde führte: