„Aber, Meister Peter, seid Ihr denn blind? Seht Ihr denn nicht die Flammen über unseren Mauern?“
„Schön. Das ist das Stroh, das wir angezündet haben, um unsere Troßwagen ungehindert durch das Tor zu bringen. Die Stadt ist nicht in Not, mein Freund. Kommt mit mir nach Saint-Kruis zurück, ich habe Euch wichtige Geheimnisse mitzuteilen. Jetzt ist die Zeit da. Ihr wißt, daß ich die Sache kaltblütig beurteile und deshalb oft Recht behalte. Folgt meinem Wunsch und stellt Eure Fleischer geordnet an die Spitze. Wollt Ihr?“
„Ich muß wohl, denn ich weiß ja nicht, was im Werk ist. Laßt Eure Weber einen Augenblick haltmachen.“
De Coninck befahl den Anführern, ihre Leute haltmachen zu lassen. Dann rief Jan Breydel mit erhobener Stimme:
„Genossen! Stellt euch in Reih und Glied an die Spitze des Zuges! Jeder zu seiner Abteilung; macht schnell!“
Derweil lief er zwischen den Fleischern auf und ab und stellte sie an ihre Plätze. Als das geschehen war, kam er wieder zu de Coninck und sagte:
„Wir sind fertig, Meister, Ihr könnt nun die Befehle geben!“
„Nein, Breydel,“ antwortete der Obmann der Weber, „ich lasse Euch den Oberbefehl. Gebietet Ihr dem Zug, Ihr genießt mehr das Ansehen eines Heerführers als ich.“
Der Obmann der Fleischer freute sich sehr über diese Anerkennung und rief mit donnernder Stimme: