„Kein Wort.“

„Nun, wir ziehen übermorgen mit unserem Grafen nach Frankreich!“

„Was sagt Ihr, Dietrich, mein Freund? Ihr scherzt! Wie! Nach Frankreich?“

„Ja, ja, Herr Robrecht, um den französischen König fußfällig um Verzeihung zu bitten. Ich habe ja allerdings noch nie von einer Katze gehört, die von selbst in den Sack kriecht, und nun werde ich es in Compiègne bald selbst mit ansehen können; – oder es fehlt mir an gesundem Menschenverstand.“

„Wißt Ihr das, was Ihr da sagt, auch ganz sicher? oder täuscht Ihr Euch vielleicht?“

„Ganz sicher. Beliebt nur in den Saal zu gehen, und Ihr werdet alle Herren bei unserem Grafen, Euerm Vater, antreffen. Übermorgen reisen wir in die Gefangenschaft, das könnt Ihr mir glauben! Bekreuzigt Euch deshalb am Schloßtor von Wijnendaal!“

Als Robrecht das hörte, konnte er seinen Zorn nicht länger zurückhalten.

„Dietrich, mein treuer Freund,“ sagte er zu ihm, „laßt, bitte, den verwundeten Adolf auf das linke Bett in meinem Schlafgemach tragen, und sorgt für ihn, bis ich zurückkomme! Schickt auch zu Meister Rogaert, daß er ihm die Wunde verbinde!“

Während er dies sagte, lief er schon voller Ungeduld in den Saal, wo die Ritter mit ihrem Grafen berieten. Er schob sie ungestüm zur Seite, bis er vor seinem Vater stand.

Die Ritter waren höchst erstaunt, denn Robrecht hatte Harnisch und Rüstung noch nicht abgelegt.