ROSMER. Was!
BRENDEL (geheimnisvoll). Pst, pst, pst! Peter Mortensgaard ist der Herr und Häuptling der Zukunft. Niemals stand ich vor eines Größern Angesicht. Peter Mortensgaard besitzt die Gabe der Allmacht. Er kann alles, was er will.
ROSMER. Ach glauben Sie doch das nicht.
BRENDEL. Doch, mein Junge! Denn Peter Mortensgaard will niemals mehr als er kann. Peter Mortensgaard ist kapabel, das Leben ohne Ideale zu leben. Und das, – siehst du, – das ist das große Geheimnis des Handelns und des Erfolges. Das ist auf diesem Erdball die Summe aller Weltweisheit. Basta!
ROSMER (leise). Jetzt begreif ich, daß Sie ärmer von hier fortgehn als Sie kamen.
BRENDEL. Bien! Nimm dir also ein Exempel an deinem alten Lehrer. Lösch alles aus, was er dir einst eingeprägt hat. Baue dein Schloß nicht auf Flugsand. Und sieh dich vor, – und untersuche erst deine Fahrstraße, – eh du auf dies anmutreiche Wesen baust, das dir hier das Leben versüßt.
REBEKKA. Meinen Sie mich?
BRENDEL. Jawohl, verlockendes Meerweib.
REBEKKA. Warum sollt auf mich nicht zu bauen sein?
BRENDEL (kommt einen Schritt näher). Mir ist die Mitteilung geworden, daß mein ehmaliger Jünger eine Lebensaufgabe zum Siege führen will.