REBEKKA. Ach ja; bitte, tun Sie das. (Schüttelt ihm die Hände). Dank, besten Dank! Im Grunde sind Sie doch ein ganz lieber netter Mensch.
KROLL (brummt). So, wirklich? Bei mir zu Hause hat das noch niemand behauptet.
(ROSMER kommt durch die Tür rechts.)
REBEKKA. Herr Rosmer, – sehn Sie, wer da ist!
ROSMER. Frau Hilseth sagte mirs schon.
(KROLL ist aufgestanden.)
ROSMER (mild und gedämpft, drückt ihm die Hände). Herzlich willkommen in meinem Hause, lieber Kroll! (Legt ihm die Hände auf die Schultern und blickt ihm in die Augen.) Du lieber alter Freund! Ich wußt es ja, früher oder später müßt es zwischen uns wieder werden wie in alten Zeiten.
KROLL. Aber mein bester Johannes, hast du auch in der verrückten Einbildung gelebt, es wäre was im Wege!
REBEKKA (zu ROSMER). Ja, denken Sie, – es war nur Einbildung. Ist das nicht schön?
ROSMER. War es das wirklich, Kroll? Aber warum zogst du dich denn vollständig von uns zurück?