ROSMER. Rebekka, – nun leg ich meine Hand auf dein Haupt. (Tut es.) Und traue dich mir an als mein Weib.
REBEKKA (ergreift seine beiden Hände und neigt den Kopf an seine Brust). Dank, Rosmer, Dank. (Lässt ihn los.) Und nun geh ich – fröhlich.
ROSMER. Mann und Weib gehen gemeinsam.
REBEKKA. Nur bis zum Steg, Rosmer.
ROSMER. Auch auf den Steg. So weit du gehst, – so weit geh ich mit. Denn jetzt getrau ich mich.
REBEKKA. Bist du überzeugt, unerschütterlich fest überzeugt, – daß dieser Weg für dich der beste ist?
ROSMER. Ich weiß, es ist der einzige.
REBEKKA. Wenn du dich darin irrtest? Wenn es nur eine Sinnestäuschung wäre? Eins von diesen weißen Rossen auf Rosmersholm.
ROSMER. Mag sein. Denn diesen entgehn wir ja doch nicht, – wir hier auf dem Hofe.
REBEKKA. So bleib, Rosmer!