40. DANKSAGUNGSTAG.
Was tut ihr, wenn euch jemand etwas geschenkt hat oder recht gut gegen euch gewesen ist? Nicht wahr, ihr sagt: "Danke schön!" Vergesset das ja nicht! Wir Menschen, groß und klein, haben für gar vieles dankbar zu sein. Die Kinder können sich freuen, wenn sie noch Eltern haben, die sie lieben und für sie sorgen. Erwachsene Leute sollen froh sein, wenn sie gesund sind und keine Not zu leiden brauchen. Doch das wird oft nicht bedacht. Deshalb ist ein Tag da, an dem ein jeder von feiner Arbeit ausruhen und fröhlich Gott danken soll für allen Segen. Im Herbste, wenn die Ernte vorüber ist, kommt der Danksagungstag. Da gibt es meistens gut und reichlich zu essen und zu trinken. In den Kirchen ist Gottesdienst. Auch für die Armen und Unglücklichen wird gesorgt, damit ein jeder im Herzen dankbar sein möge für das Gute und Schöne, was das Jahr gebracht hat.
41. VOM PUTER.
Puter, Puter, Polterhahn,
Hast 'ne rote Weste an,
Hast 'ne rote Nasenspitze
Und 'ne rote Zipfelmütze;
Aber das gibst du wohl zu:
Ich bin schöner doch als du!
42. DIE VIER BRÜDER.
Vier schöne Brüder kenn' ich wohl,
Geschmückt so wunderbar;
Sie kommen schon seit alter Zeit
Zu uns in jedem Jahr.
Der erste Bringt uns einen Strauß,
Streut Blumen um sich her.
Den zweiten schmückt ein goldner Kranz
Von Ähren voll und schwer.
Der dritte reicht uns Äpfel dar
Und neuen goldnen Wein.
Der vierte ist in Pelz gehüllt
Wie Schnee so weiß und rein.
Wer nennt die schönen Brüder mir,
Geschmückt so wunderbar?
Sie kommen schon seit alter Zeit
Zu uns in jedem Jahr.
43. DIE ZWÖLF MONATE.
Gleich anfangs mit dem neuen Jahr
Erscheint der kalte Januar,
Dann kommt alsbald der zweite Mann,
Der Februar, in Eile an.
Der März ist nun auch nicht mehr weit,
Und der April ist bald bereit.
Ihm folgt der wunderschöne Mai,
Der Juni kommt drauf schnell herbei,
Und ist der Juli nun erst da,
So ist auch der August schon nah;
Ihm schließt sich der September an,
Und der Oktober folgt alsdann.
November ziehet schleunig ein,
Dezember wird her letzte sein.