Sagloba begann im Zimmer auf und nieder zu gehen, dann machte er vor Ketling Halt, legte die Hände auf den Rücken und sagte:

»Und ich sage dir, sie war vorhanden. Wenn sie nicht war, will ich vom heutigen Tage an nie mehr diesen Leib mit diesem Gurt umbinden! Christine ist dir geneigt.«

»Gebe Gott, daß sie es bleibe, wenn uns auch Meere scheiden.«

»Nun also?«

»Nichts mehr, nichts mehr.«

»Hast du sie gefragt?«

»O laßt, es ist mir so schon schwer genug, reisen zu müssen.«

»Ketling, willst du, daß ich frage, solange es Zeit ist?«

Ketling dachte: wenn Christine so sehr gewünscht hat, daß ihre Empfindungen verborgen bleiben, so wird sie vielleicht froh darüber sein, eine Gelegenheit zu finden, sie offen abzuleugnen. Er sagte daher:

»Ich versichere Euch, daß es keinen Zweck hat, ich bin so fest davon überzeugt, daß ich alles getan habe, um mir diese Neigung aus dem Kopf zu schlagen; aber wenn Ihr ein Wunder erwartet, fragt.«