Makowiezki erhob sich sogleich und ging hinaus; Bärbchen folgte ihm.
Der kleine Ritter wurde sehr traurig und sagte:
»Das habe ich nicht vermutet, daß ich Fräulein Christine heut' nicht sehen sollte; ist sie wirklich krank?«
»Ei was, sie ist gesund,« versetzte Frau Truchseß, »aber sie paßt jetzt nicht unter Menschen.«
»Warum das?«
»Hat Herr Sagloba dir nichts von ihrer Absicht gesagt?«
»Von welcher Absicht, bei den Wunden Gottes?«
»Sie geht ins Kloster.«
Michael begann mit den Augen zu blinzeln wie ein Mensch, der nicht recht gehört hat, was man ihm gesagt, dann entfärbte sich sein Gesicht; er erhob sich, setzte sich wieder, perlender Schweiß stand auf seiner Stirn, und er griff mit der Hand nach ihr. Im Zimmer herrschte tiefes Schweigen.