»Hier diesen Weg hat Motowidlo genommen. Nicht weiter als eine halbe Meile von hier muß er versteckt liegen. Es dämmert schon.«
Der erste Lichtschimmer wurde wahrnehmbar, die Dämmerung wich, Himmel und Erde wurden grau, die Luft blasser, die Spitzen der Bäume und Sträucher überzogen sich wie mit Silber. Die fernen Gruppen Buschwerk traten aus dem Dunkel hervor, als hebe jemand langsam den Vorhang von ihnen hinweg.
Da tauchte plötzlich vor dem nächsten Busch ein Reiter auf.
»Von Herrn Motowidlo?« fragte Michael, als der Mann in seiner nächsten Nähe vom Pferde gestiegen war.
»So ist es, Ew. Liebden.«
»Was gibt's?«
»Sie haben die Sieroz-Furt überschritten, dann sind sie, dem Brüllen der Rinder folgend, nach Kalusik gegangen. Die Rinder haben sie genommen und stehen auf dem Jurgow-Feld.«
»Und wo ist Herr Motowidlo?«
»Er lagert auf der Hügelseite, und Herr Mellechowitsch bei Kalusik. Die anderen Fahnen weiß ich nicht.«