Er eilte selbst hinaus, um den Leuten zu sagen, auf wessen Fürbitte sie ein Tönnchen haben sollten, denn er wünschte, daß sie Bärbchen dankbar seien und sie um so mehr liebten.

Und als sie zur Antwort schrieen, daß der Schnee vom Dache fiel, rief der kleine Ritter noch:

»Und Feuer geben aus den Musketen, vivat die Herrin!«

Bei seiner Rückkehr ins Gemach tanzte Bärbchen mit Asya. Als der Lipker ihre holde Gestalt mit seinem Arm umfaßt hielt, als er ihren Atem warm um sein Gesicht spürte, gingen ihm die Augen über, und die ganze Welt drehte sich im Kreise um ihn her. Er verzichtete in seinem Innern auf die Freuden des Paradieses, auf alle Wonnen, — nur diese eine begehrte er.

Da erblickte Bärbchen im Vorbeifliegen das Karmesinröckchen Evas, und begierig zu wissen, ob Asya dem Mädchen seine Liebe schon bekannt habe, fragte sie:

»Habt Ihr Euch erklärt?«

»Nein.«

»Warum nicht?«

»Noch ist's zu früh,« sagte er mit seltsamem Gesichtsausdruck.