Der kleine Ritter besaß ein überaus weiches Herz; er drehte den Schnurrbart und ging im Zimmer auf und nieder; er konnte sich bei Leibe nicht von seinem Bärbchen trennen, nicht auf einen Tag, geschweige auf einige Wochen.

Und doch hatten ihn diese Bitten sehr gerührt, denn einige Tage nach diesem Ansturm sagte er abends:

»Wenn ich mitreisen könnte, wollte ich nichts sagen, aber es kann nicht sein, mich hält der Dienst hier fest.«

Bärbchen sprang zu ihm hin, legte ihre rosigen Lippen an seine Wange und wiederholte:

»Komm mit, Michael, komm mit, komm mit!«

»Das kann keineswegs sein,« antwortete Herr Michael entschieden.

Und wieder vergingen einige Tage. Während dieser Zeit beriet sich der kleine Ritter mit Sagloba, was er tun solle; dieser aber wollte ihm keinen Rat geben.

»Wenn es keine anderen Hindernisse gibt, als deine Gefühle,« sagte er, »was soll ich da reden? Beschließe selbst. Gewiß wird es hier öde sein, ohne den kleinen Heiducken; wäre ich nicht zu alt, und der Weg zu beschwerlich, so würde auch ich mitreisen, denn ohne sie mag ich nicht bleiben.«

»Nun, seht Ihr, Hindernisse gibt es in Wirklichkeit nicht; das Wetter ist ein wenig kalt, das ist alles, sonst ist es still, die Kommandos überall unterwegs; — aber ohne sie mag auch ich nicht bleiben.«