»Weil ich diese Kommandos in meiner Hand haben und den Rückweg Ew. Liebden decken will.«

»Wenn die Truppen aus den Steppen zurückkommen, so wird ohnehin dort eine große Macht sein?«

»Die Truppen kommen nicht sobald zurück.«

»Woher wißt Ihr das?«

»Weil sie sich erst vergewissern müssen, was bei Dorosch los ist, und das wird ihnen drei oder vier Wochen Zeit nehmen.«

»Wenn dem so ist, so habt Ihr recht gehandelt, daß Ihr die Leute zurückließet.«

Sie ritten eine Zeitlang schweigend nebeneinander. Asya blickte immer wieder in Bärbchens rosiges Gesichtchen, das durch den aufgeschlagenen Kragen des Waffenröckleins und den Kalpak halb verdeckt war, und bei jedem Blick kniff er die Augen zusammen, als wollte er sich ihr anmutiges Bild besser ins Gedächtnis prägen.

»Ihr solltet mit Evchen sprechen,« sagte sie, von neuem die Unterhaltung aufnehmend. »Ihr sprecht überhaupt zu wenig mit ihr, so daß sie sich schon wundert. Bald werdet Ihr vor Herrn Nowowiejskis Antlitz stehen ... mich selbst erfaßt Unruhe ... Ihr müßtet beraten, was Ihr zu tun habt.«

»Ich möchte erst mit Ew. Liebden sprechen,« antwortete Asya in seltsamem Tone.

»Warum beginnt Ihr nicht?«