»Herr Nowowiejski.«

»Die Piotrowitsch sind nach der Krim gezogen?«

»Schon lange; nur die zwei Frauen und der alte Herr Nowowiejski sind bei ihnen.«

»Wo ist Krytschynski?«

»Jenseits des Flusses; er wartet.«

»Wer ist mit ihm?«

»Adurowitsch mit seinem Häscher. Beide verneigen sich vor dir, Sohn Tuhaj-Beys, und empfehlen sich in deine Hand — sie und alle jene, die noch nicht angelangt sind.«

»Gut,« sagte Asya und es blitzte auf in seinen Augen, »fliege zu Krytschynski und befiehl ihm, Raschkow zu nehmen.«

»Dein Wille geschehe, Herr!«

Halim sprang auf sein Pferd und verschwand wie ein Gespenst im Nebel. Ein entsetzlicher, unheilverkündender Glanz lag auf Asyas Gesicht; der entscheidende Augenblick, der Augenblick der Erwartung, der Augenblick seines höchsten Glückes — er war gekommen. Das Herz schlug ihm so, daß ihm der Atem stockte ... Eine Zeitlang ritt er schweigend neben Bärbchen her, und erst, als er fühlte, daß die Stimme ihm nicht versagen werde, wandte er ihr seine tiefen, glänzenden Augen zu und sagte: