»Wenn ich sage, ich will keinen Rat geben, so heißt das schlimmer als abraten.«
»Bärbchen sollte eine Lehre daraus gezogen haben, aber sie ist doch einmal so; wenn sie das Schwert über meinem Haupte weiß, wird sie nicht nachgeben.«
»So wirst du es nicht zugeben, wiederhole ich. Ums Himmels willen, was für ein Strohmann!«
»Ich bekenne ja, wenn sie die Händchen an die Augen legt und zu weinen beginnt, oder wenn sie auch nur so tut, da wird mein Herz so weich wie Butter in der Pfanne. Es ist einmal so, sie hat mich behext. Fortschicken werde ich sie gewiß, denn ihre Sicherheit ist mir lieber, als das eigene Leben; aber wenn ich daran denke, daß ich sie so werde kränken müssen — bei Gott, der Atem stockt mir vor Schmerz.«
»Michael, so denke doch an Gott und laß' dich nicht an der Nase herumführen.«
»Bah, das tu' ich nicht; und wer hat gesagt, daß ich kein Mitleid mit ihr habe? Wart Ihr's nicht?«
»He?« machte Sagloba.
»Ihr meint, Ihr habt die Schlauheit gepachtet, und nun kratzt Ihr Euch selbst hinter den Ohren.«
»Ich denke darüber nach, mit welcher Überredung man es versuchen könnte.«