Seine Kleidung war derb. Er zog es vor, ein festes Ziel und ein lockeres Halstuch zu haben, statt umgekehrt. Als er dem Sultan der Türkei vorgestellt werden sollte, hatte er keinen Gehrock und erschien im Straßenanzug.
Einmal, auf einer Seereise, mußte er sich zu Bett legen, während ein freundlicher Matrose einen Segeltuchfleck auf seine einzige Hose nähte.
Er hatte blaue Augen und ein herzliches Lachen. Mit Narren und Snobs hatte er keine Geduld; aber er liebte die Buren, die Eingeborenen, die Ansiedler und alle praktischen, nützlichen Leute.
In gefährlichen Lagen konnte er so furchtbar sein wie ein afrikanisches Gewitter; aber er ärgerte sich niemals über Kleinigkeiten.
Er machte sich nichts aus hochtönenden Phrasen und papiernen Plänen. Er berauschte sich niemals selbst mit Worten. Er war ein illusionsloser Optimist.
Er war kein Sparer, er führte keine Bücher. Er war nachlässig mit Geld und hatte selten welches bei sich. Seine Aktien hatte er in den Rocktaschen und allen möglichen Schubladen.
Er war großmütig bis zur Sorglosigkeit. In einem schlechten Jahre gab er einmal den Ansiedlern in Rhodesia sechzehntausend Pfund.
Rhodes verabscheute die Bureaukratie. Er glaubte nicht daran, daß kleine Leute große Dinge tun könnten. Er glaubte an Geblüt, Wirksamkeit und Menschennatur.
Er begründete ein wundervolles System von Stipendien, teilweise um Oxfords enge Geleise zu erweitern, und teilweise, um die englisch sprechenden Nationen enger zu verbinden.
Er lebte gerade lange genug, um die britische Flagge überall zu sehen — dann begab er sich nach einer kleinen Lieblingsbesitzung, legte sich nieder, sandte nach Jameson und starb. Seine letzten Worte waren: