»So viel zu tun — und so wenig getan!«
Nach seinem Wunsche liegt er in einem einsamen Grabe auf der Höhe eines seiner afrikanischen Berge. Kein Ruhmeswort auf diesem Grabstein — nichts als die Worte:
»Hier liegt Cecil John Rhodes.«
Aber dieses Grab wird den Südafrikanern ein Mekka bleiben, solange die Erde besteht.
Dr. Jameson.
Jameson von Südafrika! Jameson, der Mann des verunglückten Einfalls! Jameson, der aus dem Kerker von Holloway aufstieg, um Premierminister von Südafrika zu werden!
Nun ist er schon mehrere Jahre tot, und Jam Colvin hat eine sehr kluge und faszinierende Geschichte seines Lebens geschrieben.
Man sagt: »Jedermann hat seinen Preis!« Das galt nicht von Jameson. Alles Gold und alles Silber der Welt würde ihn nicht interessiert haben, hätte man es ihm um Verrat geboten.
Er war ein Schotte, in Edinburgh geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt — aber auch Dichter, Redner und Reformer. Er war für Freihandel und Abschaffung des Sklavenhandels.
Familie Jameson hatte elf Kinder — zehn Jungen und ein Mädchen. Die Jungen wanderten hierhin und dorthin, nach verschiedenen Teilen der Welt. Einer ging nach Südafrika.