Wanamaker glaubte an die Wirkung großer Anzeigen. Er war der erste Kaufmann, der volle Seiten inserierte. Er verwendete einfache, klare Ausdrücke und große, gut lesbare Schrift. Nach seiner Meinung sollte eine Anzeige die Neuheiten seines Warenhauses zum Vorteil des Publikums enthalten.
Sein ganzes Leben lang dachte er stets über dieses Eine nach — wie er sein Warenhaus für das Publikum behaglich gestalten könnte.
Er begründete das System der Einheitspreise.
Er stellte die törichte Gewohnheit ab, den nicht kaufenden Kunden als einen Eindringling anzusehen. Er gab den Leuten den freien Zutritt zu seinem Warenhaus ohne irgendwelchen Kaufzwang.
Er gestattete allen Kunden, ihr Geld zurückzuverlangen, wenn sie es sich anders überlegt hatten.
Er begann die Schulung seiner Angestellten, um sie alle zu geschickten und höflichen Verkäufern zu erziehen.
Niemand weiß, ob ein Wanamaker-Warenhaus ein Heim, eine Kunstgalerie, eine Kathedrale oder ein Boulevard ist. Es ist das alles ebensosehr wie ein Warenhaus.
In einem seiner Warenhäuser sind 600 Ölgemälde an den Wänden. Es hat einen großen Ehrenhof. Es enthält behagliche Ecken, Marmorpfeiler, Blumen, Teppiche und bunte Glasfenster.
Es gibt dort auch Musik. Um 9 Uhr früh wird in jedem Wanamaker-Warenhaus eine Fanfare geblasen. Dann erbraust eine Orgel und erfüllt das ganze große Gebäude mit rauschenden Melodien. Dieses Orgelkonzert dauert eine halbe Stunde. Manchmal finden sich dazu bis zu 25 000 Zuhörer ein. So beginnt der Tag in einem Wanamaker-Warenhaus.
In Sachen der Ausbildung der Angestellten war John Wanamaker seiner Zeit und seinen Konkurrenten um mindestens 50 Jahre voraus.