sagte der Vater, der ihn nicht verstehen konnte.
Mit siebzehn Jahren wurde er Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg. Er trat bei der Kavallerie ein, weil er dachte, daß Reiten leichter wäre als zu Fuß zu gehen; und er war sehr enttäuscht, als er merkte, daß er für sein eigenes Pferd zu sorgen habe.
Mit 19 Jahren bezog er die Universität, aber er fühlte sich dort so wenig am Platz wie ein Fisch in einem Sack Federn. »Es war zum Verzweifeln mit ihm«, sagte einer der Professoren. »Sein Gehirn sehnte sich nach schöpferischem Tun, nicht nach dem Auswendig lernen von toten Sprachen und Ideen.«
So ging der junge Westinghouse auf den Rat des Universitätspräsidenten wieder nach Hause und wurde Mechaniker. Er arbeitete für seinen Vater für acht Schilling den Tag.
Mit 20 Jahren hatte er das Glück, einen Eisenbahnunfall zu erleben. Zwei Waggons entgleisten und die Linie war zwei Stunden lang gesperrt.
Sofort dachte er an eine Erfindung, um die Wagen in einer halben Stunde wieder in das Geleise zu bringen. Er erhielt ein Patent und fand tatsächlich zwei Leute, die um je tausend Pfund Anteile an dem Patent erwarben.
Das war der Anfang seiner wirklichen Karriere. Von diesem Augenblick an wendete er sein ganzes Leben an die Erfindung von Verbesserungen für Eisenbahnen.
Um diese Zeit verliebte er sich auch. Er lernte ein schönes Mädchen namens Marguerite Walker in einem Eisenbahnwaggon kennen — all sein Glück kam immer von Eisenbahnen. Er heiratete sie, und sie wurde seine unzertrennliche Genossin in allen seinen Erfolgen und Mißerfolgen.
In ihrer Art war sie gerade so klug und originell wie er.
Sie war ihm immer mehr als die ganze Welt.