1. achten, bedürfen, begehren, entbehren, ermangeln, erwähnen, gedenken, harren, lachen, leben, pflegen, schonen, spotten, vergessen, warten.
Bei den meisten dieser Zeitw. setzt man auch den 4. Fall mit oder ohne Verhältnißw.
Der Mann achtet der Gefahr nicht, und der Mann achtet die Gefahr nicht. Der Kranke bedarf des Arztes, und der Kranke bedarf den Arzt. Die Anklage entbehrt jeder Begründung.
2. Die zurückzielenden Zeitwörter:
sich annehmen, bedienen, befleißigen, bemächtigen, enthalten, entledigen, entschlagen, entsinnen, erbarmen, erinnern, erwehren, freuen, rühmen, schämen, wehren.
Ein guter Christ nimmt sich des Nothleidenden an. Bediene dich des Ausdrucks nicht! Er wehrte sich seiner Haut.
§. 28. Den 3. Fall erfordern:
1. Auf die Frage: wem ist worden? die Zeitw., die eine Leideform mit dem 3. Fall bilden; z. B. mir, dir, ihm etc. ist geantwortet worden:
aufwarten, antworten, begegnen, befehlen, bestehen, beistimmen, beiwohnen, drohen, danken, dienen, fluchen, folgen, fröhnen, gehorchen, genügen, glauben, helfen (mit allen Zusammensetzungen), huldigen, lohnen, nachgehen, nützen, rathen, schaden, schmeicheln, steuern, trotzen, vorstehen, weichen, widerstehen, widersprechen, winken, zustehen.
Womit kann ich Ihnen aufwarten? Danke dem Vater!
Hierher gehören noch viele Zeitwörter, die mit den Verhältnißwörtern an, auf, bei, entgegen, nach, unter, vor und zu zusammengesetzt sind.
2. Folgende Zeitwörter ohne Leideform mit dem 3. Fall:
ähneln, anstehen, belieben, behagen, bekommen, blühen, einleuchten, entgehen, entfallen, entfliehen, entsagen, erliegen, erscheinen, fehlen, gebühren, gefallen, gelingen, gerathen, gereichen, gleichen, mangeln, munden, nahen, passen, scheinen, schmecken, widerfahren, ziemen, zuhören.