„Gottes Segen, Herr Knoop, und vielen Dank noch! Und nehmen Sie't man nich für unjut, Herr Knoop! Mein Mann — Sie kennen ihm — is bei so wat mal zu schanierlich —“

„Na ja, das mag sein! Aber! Entweder — oder in Zukunft! Und nun Adieu! Mög' es Ihnen gut gehen! Grüßen Sie Ihren Sohn Franz. Hoffentlich gelingt's ihm in Brasilien!“

Nachdem sich die Frau entfernt hatte, erschien der Agent einer
Papierfabrik.

Er machte ein Angebot auf Zeitungspapier.

Herr Knoop trat ans Fenster, ließ das hellere Licht auf den ihm überreichten Probebogen fallen, betrachtete ihn aufmerksam und sagte, während er auch noch nach Art der Erfahrenen, die Flächen des Stoffes zwischen Zeigefinger und Daumen rieb, wie die Zahlungsbedingungen für 500 Ballen sein würden.

Nachdem er darauf Antwort empfangen, ersuchte er den Agenten, ihm das Angebot nochmals schriftlich zu machen, und in dem Schreiben zu bemerken, daß die Fabrik unbedingte Gewähr für ihre Angaben übernehmen würde.

„Jawohl! Ganz gut! Wenn Gewicht, Fabrikat und Färbung nach dieser
Vorlage geliefert werden können, denke ich, gelangen wir zu einem
Abschluß!“ entschied Herr Knoop in einem kurzen Ton.

Hierauf noch ein Knopfnicken und ein verbindliches Handreichen, und eine andere Persönlichkeit trat in das Gemach.

Ein älteres, unmodisch gekleidetes Fräulein, mit an die Stirnseiten vorgekämmtem Haar und einem Strickbeutel über dem Arm, erschien und erörterte, daß sie sich die Erlaubnis nähme.

„Nun ja! Bitte! Was ist's denn? Womit kann ich dienen?“ stieß Herr Knoop heraus.