"Unser Gespräch hat mich belehrt, daß wir nicht, wie ich hoffte und glaubte, zu einander passen, Herr Kollund. Ich bin infolgedessen auch zu dem Entschluß gelangt, übermorgen nicht zu sprechen. Ich bitte also, die Ankündigung zurückzuziehen. Ich muß es definitiv ablehnen, öffentlich aufzutreten!"

Der Mann nickte beipflichtend, ohne sich im geringsten zu ereifern.

"Ich würde," hub er mit unangenehm wirkender Ruhe an, "dann nur um den
Ersatz der Kosten bitten, Geldmittel für die Inserate in den Zeitungen,
für das Lokal, für die Personen, die ich zu bezahlen habe, und für die
Ausfälle an Einnahmen."

"Welche Personen, welche Ausfälle an Einnahmen? Ich bitte!"

"Nun, die Stimmung machen, die mit einem Teller zum Sammeln herumgehen sollten."

"Stimmung machen, sammeln? Für was und für wen?"

"Wie Sie fragen, Gnädige! In solchen Versammlungen braucht man eine
Claque, und die muß man bezahlen. Die Sammlung wird für meine
Bedürfnisse aufgebracht—Ich soll doch leben—ich soll doch etwas
zurücklegen—"

"Gewiß, ersteres sicher! Und Sie lassen das erklären, oder Sie sagen es selbst?"

Der Mann schüttelte den Kopf.

"Nein! Das geht nicht. Dann kommt fast nichts ein! Die Beträge müssen als Agitationsausgaben für die große Sache bezeichnet werden."