„Ja, ja, ganz richtig!“ bestätigte Frau von Tressen. Und dann fuhr sie kurz entschlossen fort:
„Ich bitte, lassen Sie sie herunterkommen. Ich werde mit ihnen sprechen.“
Als die Dienstboten, von Hederich geleitet, in das Zimmer traten, sagte
Frau von Tressen:
„Mein Schwiegersohn hat Sie in Dienst genommen. Für ihn trete ich jetzt ein und kündige Ihnen Ihre Stellung sofort. Aber ich wünsche, daß Sie zufrieden von hier gehen, und will Ihnen deshalb ein volles Jahresgehalt auszahlen. Sind Sie damit einverstanden?“
„Ja, ich bin's,“ sagte der Diener nach kurzem Besinnen, „wenn die gnädige Frau mir schriftlich erklären, daß das so richtig ist, und Sie für alles aufkommen.“
„Ja, ich will schriftlich betätigen, daß Ihr durch die Besitznahme des Gutes meinerseits überflüssig geworden seid, und daß ich Euch auf Grund meiner Rechte entlassen habe.“
„Dann bin auch ich damit zufrieden!“ erklärte die Haushälterin. „Wann sollen wir abgehen?“
„Gleich! Ihr könnt noch heute den Lohn empfangen und Holzwerder verlassen.“
Die beiden nickten, verbeugten sich und verließen das Gemach.
„So, das wäre ja gut und rasch erledigt!“ rief Frau von Tressen, Hederich vergnügt anblickend. „Jetzt will ich mit Peter Wille das weitere bereden, namentlich auch den Fall ins Auge fassen, daß mein Schwiegersohn zurückkehrt. Ich bitte, lieber Hederich, rufen Sie nun auch ihn, und dann wollen wir uns gleich weiter an die Einrichtung machen.“ —