„Schicke jemand nach ihm! Wir wollen nun doch essen.“

„Ihr könnt ja inzwischen beginnen. Ich gehe selbst suchen.“

Sie ging hastig aus dem Zimmer. Albert stand auf und wollte ihr folgen.

„Bleib hier, Albert,“ rief Veraguth. „Wir sind bei Tische!“

Der Jüngling sah ihn zornig an.

„Ich werde mit Mama essen,“ sagte er trotzig.

Ironisch lächelte ihm der Vater ins erregte Gesicht.

„Meinetwegen, du bist ja Herr im Hause, nicht wahr? Falls du übrigens Lust hast, wieder einmal mit Messern nach mir zu werfen, so laß dich bitte nicht durch irgendwelche Vorurteile davon abhalten!“

Der Sohn wurde bleich und stieß seinen Stuhl zurück. Es war das erstemal, daß der Vater ihn an jene zornige Tat seiner Knabenzeit erinnerte.

„So darfst du nicht mit mir reden!“ rief er ausbrechend. „Ich dulde es nicht!“