Er ließ den Kopf hängen und ging langsam den anmoorigen Weg fürbaß und riß in Gedanken den Windhalmen die Köpfe ab.
So tief war er in Gedanken, daß er sich ganz mächtig verjagte, als vor ihm jemand seinen Namen rief.
Meta war es und »Göde« hatte sie gerufen, steckte sich aber rot an, wie ein junges Mädchen und sagte: »Hehlmann, o Gott, wo kommst du bloß auf einmal her?« und dann wurde sie ganz weiß im Gesicht.
Es war ihm warm um das Herz dabei geworden. »Meine Meta,« rief er und nahm sie um den Hals. Sie zitterte und fing an zu weinen. Da faßte er sie um und führte sie unter eine krause Fuhre am Grabenbord, unter der sich die Hütejungen eine Moosbank gebaut hatten.
Eine ganze Zeit weinte Meta in ihr Fürtuch; dann trocknete sie sich die Augen: »Ich habe mich zu sehr verjagt, Göde; wer konnte sich auch sowas denken. Aber nun sag bloß, wie kommst du nach dem Dieshofe?«
Er sah sie so lange an, bis sie über und über rot wurde: »Du hast dich gut gehalten, Meta, bloß daß du früher dünner warst.«
Dann sah sie ihn auch an: »Du hast noch kein eines graues Haar, Göde, und die zwei Wirbel hast du immer noch.«
»Und deine Hände, Meta, die sind noch ganz so wie früher, trotz der vielen Arbeit.«
»Und deine, Göde, die sind noch immer, wie zwei Haidbrinke,« sagte sie und lachte dabei.