»Sieh, habt ihr beide das Haus gehütet,« fragte die Mutter über die Halbtüre; »das ist ja mal nett. Ich dachte schon, du wärest wieder im Kruge, Göde.«
Hehlmann sagte nichts, aber als seine Frau ihn schnell von der Seite ansah, wußte sie, daß er ebensoviel gesehen hatte, wie sie, und froh darüber war.
»Ich habe gerade die Pferde gefüttert,« sagte ihr Sohn; »der Fuchs will immer noch nicht so recht fressen. Wo ist denn der Wagen?«
»Der fährt den Pastor nach Ohlendörpe,« antwortete der Bauer. »Er ist zu Meyers gerufen, die Altmutter ist schwer krank geworden; wir trafen ihn gerade, als er auf dem Steinbrink war. Dem alten Mann wird der Weg hin und her zu weit.«
Beim Abendbrot sah Meta nicht einmal auf, und als Göde sie anredete, wurde sie über und über rot.
»Du, Mutter,« sagte der Bauer, als er im Bette lag und dabei stieß er seine Frau an, »ich glaube, ich glaube, wir sind ein büschen zu früh gekommen.«
Die Bäuerin schmusterte: »Na wenn sie sich erst beim Kopfe haben, das andere findet sich. Der Anfang ist das schwerste. Du warst zuerst auch so ein Stoffel.«
Hehlmann lachte: »Ja, Detta, so dumm als wie ich, wird der Junge sich wohl nicht anstellen.«
Er schob sich näher an sie heran: »Weißt du noch damals?«