Atze, Adolf. – Der bunte Stock, der Meldeknüppel, durch den die Bauern zur Versammlung, dem Bauernmale, gerufen wurden. – unbesonnen, ohne sich zu besinnen. – backen, kleben. – Betze, Füchsin, auch wie Metze für liederliches Weib gebraucht. – bebern, zittern. – wegbleiben, ohnmächtig werden.– Gerd, Gerhard. – olmig, mulmig, wurmstichig. – aufhucken, auf den Rücken nehmen. – Brutlacht, Hochzeit. – Gnitte, Gelse, winzige Mücke. – Bleibengel, Bleiknüppel. – für einen Bauern kaufen, zum Narren haben. – Dutten, Knoten. – dötsch, dumm. – Flachtenwerk, Flechtwerk. – Pottekel, widerlicher Mensch. – faulmäulsch, maulfaul. – Tachs, Dachs. – mit jemand Schindluder spielen, ihn gemein behandeln. – schuddern, schauern.

11. [Die Kaiserlichen] S. 201

wegzocken, fortlocken. – Stärke, Färse, junge Kuh. – Barte, Beil. – blank, schön, von Frauenzimmern gesagt. – Takelzeug, verdächtige Menschen. – Hillebille, ein an zwei Stricken aufgehängtes Brett, das mit zwei Hämmern geschlagen wird und einen weithin vernehmbaren Schall gibt. – knutschen, zärtlich drücken. – Katteeker, Eichkatze. – Sohl, Wasserloch.

12. [Die Schweden] S. 217

einem eine Schande machen, einen ausschimpfen.– Piewitt, Kiebitz. – wricken, zusammenflechten, ineinanderwirken. – Immenquaddeln, Blasen von Bienenstichen. – fründjen gehen, auf Liebschaft gehen. – Immenangel, Bienenstachel. – beleben, erleben. – ungebörnt, nüchtern.

13. [Die Haidbauern] S. 235

Stiege, Reihe. – Leiche, Beerdigung. – nieseln, dünn regnen. – Missentür, Einfahrtstor.


Druck von Hesse & Becker in Leipzig.