Die Bretter, die bis zum Stall gelegt sind, schwimmen schon, und wenn man von einem zum anderen springt, dann knallt das Wasser nur so in die Höhe.

Aber man kommt doch noch hin.

Den Schweinen geht das Wasser schon an die Läufe. Sie sind unruhig und fressen nicht. Die Schwarzweiße hingegen hat Hunger. Die kommt aus der Niederung und kennt den Dienst. Aber die Rotbunte macht Sperenzchen. Die will trocken stehen. Brav ist natürlich das Pferdchen, obwohl ihm die nasse Streu kein Vergnügen bereitet. Die Erdme hilft, so gut sie kann, aber sie müßte den Stallboden um einen Fuß höher legen, und dazu gehört eine Sommerarbeit von vierzehn Tagen.

Sie will sich von den Tieren nicht trennen, läuft von einem zum anderen und klopft ihnen beruhigend die Hälse. Mehr kann sie nicht tun.

Da hört sie vom Wohnhaus her schreien: „Mamma! Mamma!“

„Was ist?“

„Das Wasser ist in der Stube!“

Also zurück.

Jetzt wollen die Bretter schon nicht mehr halten. Tritt man darauf, so gleiten sie seitwärts, und man sieht sich im Wasser bis über die Waden. Aber man kommt doch noch immer zurück.

Richtig! Das Wasser steht in der Stube. Gar nicht wie ein Gast, der nicht hingehört. Hat sich ganz häuslich eingerichtet. Und man kann sich drin spiegeln.