Säge und Schaufeln sind da. Auch zwei Mistgabeln.

„Draußen liegen Ziegel vom Bau her,“ sagt er weiter, „die klaut aus dem Wasser und schafft sie herein.“

Und wie die Marjellen nicht wollen, da gibt er jeder einen Stoß gegen den Hintern. Das hilft. Nun bringen sie auf nassen Armen die Ziegel, und die Katrike schimpft, sie wird sich erkälten.

Der Nachbar Witkuhn breitet eine Schicht auf dem Estrich aus, gerade unter der Luke, und dann noch eine. Darauf stellt er die Rotbunte, die ihm willig folgt. Und dann fängt er Mist zu staken an, der Kuh immer unter die Hufe, so daß sie höher steigt, ob sie will oder nicht.

„So macht’s weiter,“ sagt er und schwingt sich hinauf durch die Luke. Deren Bretter sägt er ringsum entzwei und macht das Loch so groß, daß eine Kuh ohne Beschwerde hindurch kann.

Die Rotbunte reicht mit dem Kopf schon gegen die Decke, aber unten weicht das Wasser die Mistschicht auf, so daß sie wegfließen will.

„Stemmt Bretter gegen!“ sagt er. Die Marjellen tun’s. Nun sie naß sind bis gegen den Hals hin, arbeiten sie kräftig. Denn das ist das einzige, was sie vor dem Erstarren bewahrt.

Die Schweine stehen auf den Hinterläufen und trippeln an der Wand entlang wie große Ratten im Käfig.

Wer wird sie heben können? Denn um stille zu halten, sind sie zu dumm.

„Manneskraft fehlt,“ sagt der Nachbar. Dann, sich vor die Stirn fassend, stöhnt er leise: „Und sie liegt und kann sich nicht rühren.“