Man sieht, ihm schlägt das Gewissen, aber er bleibt. Es ist ja die Erdme, die ihn braucht.

Und wie die Rotbunte eben schon oben ist, da steht der Jons mit einem Male da — naß wie eine ertränkte Katze.

„Ich hatt’ einen Kahn beschafft für euch,“ sagt er, „da haben die anderen mich ’rausgeschmissen. Im Kampf ist der Kahn umgeschlagen, und ein Kind ist ertrunken. Von nun kommt keiner mehr zu Fuß bis an den Chausseedamm.“

Die Erdme befühlt ihn. Seine Glieder sind starr. Nur ein Rucken zeigt, daß noch Leben in ihnen ist.

„Nachbar,“ sagt der Witkuhn, „die eine Kuh ist oben. Versuch’s mit der anderen. Die Erdme weiß, wie. Das Pferd laß ’raus, das schwimmt zum Damm von alleine. Aber die Schweine müssen ersaufen.“

„Vielleicht krieg’ ich sie auch noch ’rauf,“ sagt der Jons.

„Unmöglich ist nichts,“ sagt der Nachbar und planscht zur Tür.

„Wo willst du hin?“ fragt der Jons.

„Meine Frau liegt im Bett und kann sich nicht rühren!“

„Dann bet ein Vaterunser für sie,“ sagt der Jons. „Jenseits des Wegs ist jetzt Strömung. Durch die kannst du nicht durch. Und erklammen tust du auch.“