„Und was hat sie ihm gepfändet?“

Der Smailus lacht schadenfroh. „Das ist gar nicht zu zählen,“ sagt er. Überhaupt das Weib! Aber davon will der Moorvogt nichts wissen.

„Glaubst du, daß die Erdme mit dem Witkuhn mal was vorgehabt hat?“

Diese Frage ist ihm zu schwer. Daß seine eigenen vier Weiber ihm treu gewesen sind, das weiß er, bei den anderen kann man niemals drauf schwören.

„Aber bemerkt hast du nichts?“

Nein, bemerkt hat er nichts. Und darum wird er entlassen. — — —

Der Moorvogt ist sich noch ungewiß. Soll er die Erdme in dem Witkuhnschen Hause besuchen oder soll er sie zu sich bestellen? Da sieht er sie eben vorbeigehen. Sie lahmt zwar noch, und Kreuz und Kopf trägt sie bewickelt, aber kriechen kann sie doch schon.

„Du — komm mal ’rein!“

Sie steht da und sieht ihn böse an.

„Schöne Geschichten hör’ ich von dir.“