Und so froh wird ihr dabei zumut, als wenn das noch ein Segen wär’. Bloß hier nicht ’reinspringen müssen!

Darum macht sie sich gleich auf den Rückweg.

Um die weggelaufenen Töchter klagt sie schon gar nicht mehr, nur daß das Vieh weg ist, erfüllt sie mit Kummer.

„Hätt’ ich bloß eine einzige Kuh an die Leine zu nehmen,“ denkt sie, „dann könnte ich mich schon vor ihm sehen lassen. Aber so ganz als Bettlerin auf seiner Schwelle zu stehen, fällt doch recht schwer.“

Und nun möchte sie wieder lieber ins Torfloch. — — —

Wie sie von neuem am Quitschenweg steht, ist es schon Nacht, aber richtig Nacht wird es im Juli ja doch nicht.

„Find’ ich ihn nicht zu Hause,“ denkt sie, „so setz’ ich mich an die Feuerstelle und warte, bis er zurückkommt.“

Und so geht sie langsam den Zufahrtsweg hinauf und bis an das Hoftor. Der Kettenhund rührt sich nicht. Ja richtig, den hat er vergiftet, weil er sich losgemacht und die Petruschka zerbissen hat. So hat es der Magd die Smailene erzählt.

Das Tor steht offen. Warum auch nicht? Das Vieh ist längst fort, das hat sie ja selber gestohlen.

Ob er wenigstens die Haustür verschlossen hat?