Wie wird sie’s ihm aber bloß beibringen von dem Sparkassenbuch und dem Vieh? Und dann auch, wie sie mit dem Nachbar steht und gestanden hat, treu nach der Wahrheit?
Und weil sie nicht weiß, was sie reden soll, liegt sie da und weint.
Da sagt der Jons: „Die Marjellens sind ja, Gott sei Dank, auch weg.“
„Das weißt du?“ sagt sie und richtet sich auf.
„Ich hab’ ja alles aufladen sehen heute mittag,“ sagt er.
„Und du hast sie nicht zuschanden geprügelt?“
„Ich hab’ schon eine zuschanden geprügelt,“ sagt er und setzt sich neben sie auf den Herd.
Da hebt sie den Kopf und legt ihn ihm zwischen die Knie, und er legt die Hand auf ihr Haar, und so sitzen sie lange.
Aber endlich muß sie es ihm doch sagen — das mit dem Nachbar zuerst.
Sie druckst und druckst, doch es will nicht recht losgehen. „Der Nachbar —“ sagt sie, „der Nachbar —“ und dabei bleibt es.