Aber wenn sie einen Kahn bis an das Wasser herangebracht hatte, dann schlugen die Wellen ihn sofort zur Seite, so daß er beinahe kieloben lag.
Da sah sie ein, daß ihr Wille voll Unvernunft war und daß sie davon nur den Tod haben würde.
Und sie warf sich im nassen Sande auf die Kniee, wie sie es jüngst vor ihrem Bette oft getan hatte, und dachte es durch Beten zu zwingen.
Aber kein Kahn kam aus den Regenwolken gekrochen, und keine Menschenstimme rief: „Da bin ich.“
Ja, eine Menschenstimme war da. Ganz plötzlich schallte sie ihr in die Ohren und sagte: „Was machst du?“
Und diese Stimme gehörte dem Jozup.
Da vergaß sie alles, was sie gegen ihn auf dem Herzen gehabt hatte, und hob die gefalteten Hände zu ihm auf und flehte ihn an, er möchte mit ihr hinausfahren. Für sie allein sei es zu schwer. Aber zusammen würden sie ihn schon finden.
Der Jozup fragte: „Seit wann ist er fort?“
Und sie erwiderte: „Seit in der Frühe.“
Da lachte er bloß und sagte: „Dann ist er längst wieder an Land und sitzt verschlagen wer weiß wo.“