„Da hast du ja ein schönes Kind,“ sagte er, „und ich will hinfort sein Vater sein.“

Sie neigte den Kopf und entgegnete leise: „Kannst du nicht wenigstens warten, bis die Trauerzeit um ist?“

Da rang die Mutter die Hände und schrie: „Du ermunterst ihn ja!“

Sie antwortete nichts, sondern hakte die Wiste auf und reichte dem Kinde die Brust.

„Pfleg es mir gut,“ sagte er mit einem Lachen und schritt nach dem Hoftor.

Von nun an gab es trübe Tage im Hause. Die Mutter weinte, der Alte schalt, und beide verlangten, sie solle nicht von ihnen gehen.

„Hier hast du’s wie eine Prinzessin, aber dort in dem Wolfsnest werden die Wölfe dich fressen mit Haut und mit Haar.“

So ging das Lied immerzu.

„Oder glaubst du, sie werden dir jemals verzeihen, daß das Kind dem Jurris sein Kind ist? Jetzt wird ja offenbar, warum die Alte dich anglupt, als schlepptest du ein ganzes Gehetz von Bankerts mit dir herum.“

So ging eine andere Weise.