»Natürlich soll sie ihn heiraten«, sagte der Baron.

»Aber es ist mir sehr fatal, daß sie davon weiß«, sagte die Baronin.

»Werden wir machen«, beruhigte sie der Baron, »soll ihr gründlich ausgetrieben werden, verlaß dich auf mich.«

Andern Tags, bei Tisch, kam die Sache gleich zum Austrag. »Ja, nun geht der Hampelmann nach München zum Militär,« sagte der Baron, »wo er Arme und Beine hübsch eingerenkt bekommt. Paßt auf, was das für ein schmucker Kerl wird – ob er dann nicht Glück bei der schönen Irmgard hat, famoses Mädel, er liebt sie heiß.«

»Er liebt sie?« erkundigte sich Clothilde. »Ist's wirklich wahr?«

»Heiß, Elferl,« nickte der Baron, »brennend heiß.«

»Herrlich,« rief sie aus, »o Papi, ich möchte am liebsten gleich um den Tisch herum tanzen.«

»Tanz, mein Elferl, ist sehr nett von dir, soviel Anteil an ihm zu nehmen.«

Sie lachte vor sich hin und blieb sitzen.