»Du bist ja schon sehr klug,« rief die Marquise, die Sprache wiederfindend.

»Madame, die Fragen schreiben mir die Antworten vor; aber wenn Sie es wünschen, so werde ich deutlicher reden.«

»Sagen Sie alles, meine Tochter – ich bin Mutter.«

Die Tochter sah die Mutter an, und die Mutter änderte ihren Ton.

»Helene, ich werde Ihre Vorwürfe auf mich nehmen, wenn Sie welche gegen mich zu erheben haben. Das soll mir lieber sein, als Sie mit einem Menschen gehen zu sehen, den alle Welt mit Abscheu flieht.«

»Sie sehen somit selbst, Madame, ohne mich würde er ganz allein sein.«

»Genug, Madame!« rief der General. »Wir haben fortan nur noch eine Tochter.«

Und er sah Moina an, die noch immer schlief.

»Dich werde ich in ein Kloster bringen,« setzte er hinzu, sich zu Helene wendend.

»Meinetwegen, mein Vater,« antwortete sie mit der Ruhe der Verzweiflung. »So werde ich dort sterben. Sie haben für mein Leben und für seine Seele ja nur Gott Rechenschaft abzulegen.«